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Ernährung / Infos

 
 

Rotbusch- / Rooiboshtee
So schmeckt Afrika:

Rotbusch- / Rooiboshtee findet immer mehr Liebhaber, die sein mildes, weiches Aroma genießen und von den zahlreichen Wirkstoffen wie Proteine, Calcium und insgesamt über 200 Spurenelementen gesundheitlich profitieren.
In Südafrika wächst der Rooibosh, dessen nadelähnliche Blätter an Ginster erinnern. Er enthält kein Koffein und ist sehr tanninarm und deshalb für sensible oder gestresste Menschen sehr geeignet. Heiß oder kalt mit Zucker oder Milch variiert, mit Fruchtsäften und Eis zum exotischen Sommercocktail gemixt, sind Rooibos- Tees ein sehr preiswertes und gesundes Geschmackserlebnis.

Wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse:
Bisher konnten im Rooibosh über 200 Einzelsubstanzen wie Eisen, Fluor, Kupfer, Vitamin C, Natrium, Kalium, Phenolsäuren, Rutin, Flavonoide und kostbare ätherische Öle festgestellt werden.

Wie Sie sicherlich aus der Presse entnommen haben, besteht weiterhin ein anhaltender Trend für gesundheitsbewusste Tees aus aller Welt. Immer mehr Genießer wissen die natürlichen Vorzüge des südafrikanischen Rotbuschtees zu schätzen. Bereits vor etwa 40 Jahren wurde Rooibosh- oder auch Rotbuschtee genannt, nach Deutschland importiert. Seither hat der goldrote Kräutertee, dessen feinwürziges Aroma auch in zahlreichen Teemischungen geschätzt wird, viele begeisterte Anhänger gefunden.
In Südafrika ist Rotbuschtee so bekannt wie bei uns Pfefferminztee. Er schmeckt ähnlich wie schwarzer Tee, enthält aber kein Tein und wenig Gerbstoffe. Rotbuschtee ist deshalb sehr bekömmlich und auch bestens als cooler Durststiller im Sommer für Kinder geeignet. Selbstverständlich wurden alle von uns vertriebenen Rotbuschtees auf Rückstände kontrolliert.

 

...gut, besser, Wellness...

Wie in Japan, England und Ostfriesland ist Teegenuss vielen Menschen zur liebgewonnen Gewohnheit geworden.
Doch das Naturprodukt steht nicht nur für Tradition und Kultur, sondern ist ebenso ein modernes Getränk der Zukunft, darüber hinaus ein „Fitmacher“. Die beiden wichtigsten Inhaltsstoffe, das Koffein und die Gerbstoffe sorgen dafür, dass Tee nicht nur erfrischt und den Durst löscht – wofür heiße Getränke ohnehin besser als kalte geeignet sind – sondern auch entspannt und anregt. Das Koffein, früher auch Tein genannt, wirkt nicht wie beim Kaffee über Herz und Kreislauf auf den Organismus, sondern über das Gehirn und das Zentralnervensystem. Und zwar nicht blitzartig, sondern allmählich ansteigend. Tee hält also lange munter und fördert die Konzentration. Er belebt ohne nervös zu machen. Nach drei Minuten Ziehzeit hat sich das Koffein nahezu vollständig gelöst. Lässt man den Tee länger ziehen, also bis zu fünf Minuten, dominieren zunehmend die sich weiter lösenden, herb schmeckenden Gerbstoffe. Sie haben einen beruhigenden Einfluss auf den Magen und Darmtrakt.
Wichtig:

Bei sehr kleinen Blattgraden, beispielsweise in Teeaufgussbeuteln, lösen sich die Gerbstoffe etwas schneller. Neben Koffein und Gerbstoffen enthalten grüner wie schwarzer Tee übrigens auch Vitamine der B-Gruppe, die gegen Stress schützen. Ebenso enthalten sind wichtige Mineralstoffe wie Fluor, das den Zahnschmelz härtet, Kalium, dem man eine blutdrucksenkende Wirkung zuschreibt und Magnesium, das wichtig für Muskeln und Nerven ist.
Manche natürlichen Inhaltsstoffe des Tees werden jetzt erst von internationalen wissenschaftlichen Instituten erforscht. In den Focus der Untersuchungen treten seit einiger Zeit zum Beispiel die sogenannten Polyphenols im Tee.
Jüngste, in den USA erschienene Studien, sprechen ihnen weitreichende gesundheitsfördernde Wirkungen zu.

...kleines Sorten Brevier...

Darjeeling
Nordindisches Teeanbaugebiet an den Südhängen des Himalaya. Der Darjeeling ist zart und blumig. Wir unterscheiden First Flush mit seiner leichten Tasse vom Second Flush mit seiner dunklen Tasse.

Assam
Der Assam (Nordindien) entstammt dem größten zusammenhängenden Teeanbaugebiet der Welt. Der Assam ist kräftig, vollmundig und würzig. Er eignet sich besonders gut für hartes Wasser und wird sehr gerne für die ostfriesische Mischung, mit Milch oder Sahne, verwendet.

Nilgiri
Bekanntes Teeanbaugebiet des südindischen Hochlandes. Der Nilgiri zeichnet sich durch ein besonders feines Aroma aus und ist qualitativ den besten Ceylon-Sorten ebenbürtig.

Ceylon
Sri Lanka ist der drittgrößte Produzent Schwarzen Tees. Ceylon Tees sind frisch herb und kräftig in Farbe und Geschmack und stehen „golden in der Tasse“, wie der Fachmann sagt.

Kenia
Die Teesorten aus dem Osten Afrikas sind qualitativ hochwertig, frisch und leicht in Geschmack und Aroma.

Die kleine Teefibel

Der Teestrauch
Vielfältige Kreuzungen (Hybriden) zwischen dem robusten chinesischen Teestrauch "Camelia Sinensis" und dem wärmeliebenden indischen Teestrauch "Camelia Assamica" ermöglichen eine Fülle verschiedener Tees, wobei Höhenlage, Klima und Bodenbeschaffenheit des Anbaugebietes den Geschmack und die Qualität der Tees entscheidend beeinflussen.

Zucht und Ernte von Schwarztee und grünem Tee
Um eine immer gleichbleibende hohe Qualität zu erzielen, werden Klone aus Mutter-Teesträuchern gezogen. In den wärmeren Klimazonen, wie z.B. in Assam / Indien, pflücken meist Frauen das ganze Jahr über, alle 14 Tage und zwar immer nur die obersten, frischen Triebe (two leaves and a bud); in kühleren Höhenlagen des Himalayas, wie z.B. in Darjeeling wird von März bis Anfang Dezember geerntet.

Übersicht: Die traditionelle Produktion von Schwarztee

  1. Welken, ca. 13-18 Std.: Die frischen Teeblätter werden in der Teefabrik auf Siebtrögen unter Schattendächern angewelkt. Dadurch wird der Oberflächenwiderstand des Blattes schwächer.
  2. Rollen, ca. 30 Min.: Die vorgewelkten Teeblätter drehen sich auf einem horizontal rotierenden "Roller-Tablett", daß den Rolleffekt mittels Deckeldruck verstärken kann. Jetzt werden die inneren Zellstrukturen gebrochen und der "Gärprozess" beginnt.
  3. Fermentation, ca. 2-3 Std.: Die gerollten Teeblätter werden nun zum Fermentieren ausgebreitet. Das ständig überprüfte Gärraumklima wird durch den Einsatz von Ventilatoren und Wassersprühern bestimmt.
    Die Teefarbe wechselt von dunkelgrün auf kupferrot.
  4. Trocknen, 20-25 Min.: Der oxydierte Tee wird nun durch riesige Heißlufttrockner befördert. Bei 85-90 Grad Celsius wird der kupferrote Zellsaft des Teeblattes eingedickt und der trockene Roh-Tee verlässt schwarzgefärbt den Trockner.
  5. Sortieren: Mit mechanischen Rüttelsieben kann man nun den schwarzen Rohtee in die handelsüblichen Sortierungen einordnen.

Sortierungen

    a. Blatt-Tee: SFTGFOP1: Special Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1
        FTGFOP1: Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1
        TGFOP: Tippy Golden Flowery Orange Pekoe
        GFOP: Golden Flowery Orange Pekoe
        FOP: Flowery Orange Pekoe
        OP: Orange Pekoe
        BOP1: in Ceylon kleinblättriger Blatt-Tee
        FP: od. P Flowery Pekoe oder Pekoe - in Ceylon kugelblattähnlicher Tee
        BPS: Broken Pekoe Souchong - in Indien üblicher Souchong mit Broken Pekoe Anteil
           
    b. Broken-Tee: TGBOP1: Tippy Golden Flowery Broken Orange Pekoe 1
        GFBOP1: Golden Flowery Broken Orange Pekoe
        FBOP: Flowery Broken Orange Pekoe
        BOP: Broken Orange Pekoe
        BOP1: Broken Orange Pekoe 1 - Sumatra / Ceylon
        BP: Broken Pekoe
           
    c. Fannings and Dust BOPF: Broken Orange Pekoe Fannings
        OF: Orange Fannings
        F: Fannings
        D: Dust (Staub)

Die Produktion von grünem Tee
Hier ist gar keine Fermentation erwünscht, daher wird bei den feinsten Sorten auch auf das Rollen verzichtet. Das frische verwelkte Teeblatt wird über einem Wasserdampfbad aufgeschlossen, kurz in kaltem Wasser abgeschreckt und sofort zum Trocknen weitergeleitet. So bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Teein, Tannin etc. fast unbeschadet.